Deutschland hat nach Guttenberg nun ein neues Opfer gefunden zu haben. Derzeit muss unser Bundespräsident Christian Wulff richtig einstecken. Ein Privatkredit, den er vor einigen Jahren aufgenommen hatte, macht ihm derzeit sehr zu schaffen.
Die Angriffen kommen aus allen Richtungen, besonders jedoch aus den Reihen der Opposition. Dort sind auch bereits Stimmen laut geworden, dass der Präsident zurücktreten müssen. Allerdings muss man sich bei derartigen Forderungen doch tatsächlich fragen, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Schließlich ist es ja nicht so, dass der Mann ein Kapitalverbrechen begangen hat. Er hat einen Kredit aufgenommen!
Natürlich müssen Politiker in solchen Fällen aufpassen, denn sie müssen unbestechlich bleiben - hiermit fertigen die Politiker auch ihre hohen Diäten. Zwar mag der zinsfreie Privatkredit (war er denn wirklich zinsfrei) des Unternehmens für den Präsidenten sicherlich von Vorteil, aber deswegen braucht er wohl kaum zurücktreten. Ihm jetzt anzukreiden, dass er den Kredit früher einmal hätte angeben sollen, ist auch so eine Sache. Manche Leute tun tatsächlich so, als ob man ihm das Geld geschenkt hätte.
Im Grunde hat unser Land derzeit viel größere Probleme. Man denke nur an die Euro-Krise. Daber die ist langweilig und die meisten Politiker und Journalisten haben wohl selbst keine Ahnung von der Thematik - folglich suchen sie sich ein anderes Thema. Sehr schade...
Montag, 19. Dezember 2011
Montag, 31. Oktober 2011
Taxifahren kann sogar Spaß machen
Bislang konnte ich mich für Taxifahrten nur bedingt begeistern. Meine ersten Fahrten legte ich in meiner Jugendzeit zurück. Wenn wir kräftig gefeiert hatten, legten meine Eltern Wert darauf, dass wir mit dem Taxi zurück nach Hause gekommen sind - die Angst, dass uns irgendwelche alkoholisierten Freunde fahren, war einfach zu groß.
Damals hielt sich meine Freude aber stark in Grenzen. Oftmals ließen die Taxis lange auf sich warten und sehr freundlich waren die Fahrer zu uns jungen Fahrgästen auch nicht. Seither versuche ich, Taxifahrten zu vermeiden. Doch leider ist dies nicht immer möglich. Wenn ich aus beruflichen Gründen in einer fremden Stadt unterwegs bin, bleibt meist keine andere Wahl - nur per Taxi komme ich schnell und meist auch einigermaßen pünktlich zum Kunden.
Das vergangene Wochenende war ich mit einem Kollegen privat unterwegs, der plötzlich sein iPhone zückte, um ein Taxi zu rufen. Per App wollte er ein Taxi bestellen. Ich war natürlich sehr skeptisch, aber es dauerte nicht lange, bis ein Taxi da war - und der Fahrer war auch noch richtig freundlich. Das hatte mich schon sehr überrascht.
Heute lese ich dann, dass dieser Service mittlerweile richtig angesagt ist - kein Wunder, ich war sehr überrascht und der Taxifahrer hatte uns seine Begeisterung ebenfalls mitgeteilt. Da fragt man sich, weshalb das nicht immer schon so gewesen ist. In solchen Situationen bin ich dem mobilen Internet immer sehr dankbar. Die App von myTaxi habe ich mir auf jeden Fall gleich runtergeladen. Wenn die nächste Geschäftsreise ansteht, weiß ich schon, wie und wo ich das Taxi bestellen werde.
Damals hielt sich meine Freude aber stark in Grenzen. Oftmals ließen die Taxis lange auf sich warten und sehr freundlich waren die Fahrer zu uns jungen Fahrgästen auch nicht. Seither versuche ich, Taxifahrten zu vermeiden. Doch leider ist dies nicht immer möglich. Wenn ich aus beruflichen Gründen in einer fremden Stadt unterwegs bin, bleibt meist keine andere Wahl - nur per Taxi komme ich schnell und meist auch einigermaßen pünktlich zum Kunden.
Das vergangene Wochenende war ich mit einem Kollegen privat unterwegs, der plötzlich sein iPhone zückte, um ein Taxi zu rufen. Per App wollte er ein Taxi bestellen. Ich war natürlich sehr skeptisch, aber es dauerte nicht lange, bis ein Taxi da war - und der Fahrer war auch noch richtig freundlich. Das hatte mich schon sehr überrascht.
Heute lese ich dann, dass dieser Service mittlerweile richtig angesagt ist - kein Wunder, ich war sehr überrascht und der Taxifahrer hatte uns seine Begeisterung ebenfalls mitgeteilt. Da fragt man sich, weshalb das nicht immer schon so gewesen ist. In solchen Situationen bin ich dem mobilen Internet immer sehr dankbar. Die App von myTaxi habe ich mir auf jeden Fall gleich runtergeladen. Wenn die nächste Geschäftsreise ansteht, weiß ich schon, wie und wo ich das Taxi bestellen werde.
Dienstag, 18. Oktober 2011
Von jetzt an geh ich gleich zum Steuerberater
Bisher hatte ich kein Interesse daran, meine Steuererklärung von einem Fachmann anfertigen zu lassen. Bei Freunden habe ich in Erfahrung gebracht, dass es relativ teuer ist, einen Steuerberater einzuschalten - und weil meine jährliche Steuererstattung ohnehin nie ganz so hoch bemessen ist, hatte ich immer darauf verzichtet, diesen Schritt zu gehen.
Alles in allem habe ich schon Geld gespart, aber dafür hatte ich auch immer jede Menge Stress. Vor allem der Abgabetermin ist immer solch eine Sache: Ich habe einfach keine Lust darauf, mich an einem Wochenende hinzusetzen und die Steuer zu machen. Weil ich die Frist für dieses Jahr längst überschritten haben, bin ich dann dochmal zum Steuerberater gegangen.
Die Empfehlung eines Kollegen hat mich zu einem Steuerexperten geführt, der einen wirklich guten Eindruck macht und außerdem bezahlbar ist. Meine erst professionell erstellte Steuererklärung ist fertig - und ich stelle fest, dass es sich lohnt, zum Steuerexperten zu gehen. Er hat zum Beispiel erkannt, dass wir unsere Lohnsteuerklassen anpassen können, um somit die gesamte Steuerlast beider Personen zu verringern - ich selbst wusste gar nicht, dass das so geht. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich all diesen Stress in den vergangenen Jahren gar nicht erst gehabt.
Alles in allem habe ich schon Geld gespart, aber dafür hatte ich auch immer jede Menge Stress. Vor allem der Abgabetermin ist immer solch eine Sache: Ich habe einfach keine Lust darauf, mich an einem Wochenende hinzusetzen und die Steuer zu machen. Weil ich die Frist für dieses Jahr längst überschritten haben, bin ich dann dochmal zum Steuerberater gegangen.
Die Empfehlung eines Kollegen hat mich zu einem Steuerexperten geführt, der einen wirklich guten Eindruck macht und außerdem bezahlbar ist. Meine erst professionell erstellte Steuererklärung ist fertig - und ich stelle fest, dass es sich lohnt, zum Steuerexperten zu gehen. Er hat zum Beispiel erkannt, dass wir unsere Lohnsteuerklassen anpassen können, um somit die gesamte Steuerlast beider Personen zu verringern - ich selbst wusste gar nicht, dass das so geht. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich all diesen Stress in den vergangenen Jahren gar nicht erst gehabt.
Samstag, 8. Oktober 2011
Das Eigenheim bleibt vorerst ein Traum
In Deutschland scheint wieder einmal so richtig die Angst umzugehen. Damit meine ich die große Angst vor dem Euro Crash. Es ist schon unglaublich, wie viele Leute auf einmal darauf scharf sind, ihr Geld in Gold umzutauschen. Vor zwei Jahren wollten noch alle ihr Gold zu Geld machen - jetzt wollen sie es zu höheren Preisen zurückkaufen.
Einige meiner Freunde gehen noch weiter: Es muss ein Eigenheim her. Gleich drei Leute aus meinem Bekanntenkreis wollen Immobilien kaufen. Die Begründung besteht darin, dass Immobilien einen besonders guten Schutz vor Inflation und Währungscrash bieten. Außerdem seien die Hypothekenzinsen derzeit so günstig.
Mir würde es natürlich auch gefallen, im eigenen Haus oder zumindest in einer Eigentumswohnung zu leben. Allerdings ist das finanziell nicht machbar. Die Zinsen mögen noch so niedrig sein: Eine solch hohe Verbindlichkeit möchte ich derzeit nicht eingehen. Da zahl ich lieber miete und riskiere den Crash - wobei ich mir sicher bin, dass es den nie geben wird. Es reden doch nur die Banken und deren Kritiker davon. Alle anderen Leute arbeiten doch fleißig weiter und stabilisieren die Wirtschaft. Selbst den Griechen wird nicht so viel passieren - und wenn sie pleite gehen, dann geht es dort mit dem Wachstum wohl erst so richtig los. Folglich muss man jetzt keine Immobilien kaufen.
Einige meiner Freunde gehen noch weiter: Es muss ein Eigenheim her. Gleich drei Leute aus meinem Bekanntenkreis wollen Immobilien kaufen. Die Begründung besteht darin, dass Immobilien einen besonders guten Schutz vor Inflation und Währungscrash bieten. Außerdem seien die Hypothekenzinsen derzeit so günstig.
Mir würde es natürlich auch gefallen, im eigenen Haus oder zumindest in einer Eigentumswohnung zu leben. Allerdings ist das finanziell nicht machbar. Die Zinsen mögen noch so niedrig sein: Eine solch hohe Verbindlichkeit möchte ich derzeit nicht eingehen. Da zahl ich lieber miete und riskiere den Crash - wobei ich mir sicher bin, dass es den nie geben wird. Es reden doch nur die Banken und deren Kritiker davon. Alle anderen Leute arbeiten doch fleißig weiter und stabilisieren die Wirtschaft. Selbst den Griechen wird nicht so viel passieren - und wenn sie pleite gehen, dann geht es dort mit dem Wachstum wohl erst so richtig los. Folglich muss man jetzt keine Immobilien kaufen.
Montag, 26. September 2011
Wer läuft heute noch mit Visitenkarten herum?
Ich war wirklich ganz stolz, als ich damals doch tatsächlich noch während meiner Ausbildungszeit eigene Visitenkarten erhalten habe - das gab es damals nicht für jeden Azubi. Doch meine Bank meinte es gut mit mir und viele weitere Karten mit anderen Aufdrucken folgten.
Aber inzwischen spielen diese Karten für mich keine Rolle mehr. Es ist doch ohnehin so, dass man all seine Kontakte elektronisch verwaltet. Zumindest geht es mir so: Wenn ich die Kontaktdaten einer Person suche, logge ich mich kurz bei Xing ein. Dort kann ich alles nachlesen - und das praktische ist, dass die Leute ihre Daten selbst verwalten bzw. auf dem Laufenden halten.
Umso lustiger fand es dann, als mir gestern doch tatsächlich eine Visitenkarte in die Hand drückte. Wir lernten und bei einem Wochenendausflug kennen und der junge Mann wollte wohl Eindruck schinden. Er ist selbständig und hat sich einen ganz tollen Titel auf seine Karte drucken lassen. Naja, darauf will ich jetzt nicht näher eingehen, aber im Endeffekt kann er ja seine Berufsbezeichnugn selbst aussuchen und das Drucken ist auch nicht teuer. Wer Visitenkarten erstellen und drucken möchte, bekommt heutzutage doch schon für knappe 20 Euro eine Komplettlösung.
Naja, ich würde mir dieses Geld trotzdem sparen - denn zumindest in meiner Branche sind so gut wie alle Leute bei Xing und Co eingetragen. Geschäftspartner aus dem Ausland zwar nicht unbedingt, aber die habe ich dann halt bei Facebook als Kontakt.
Aber inzwischen spielen diese Karten für mich keine Rolle mehr. Es ist doch ohnehin so, dass man all seine Kontakte elektronisch verwaltet. Zumindest geht es mir so: Wenn ich die Kontaktdaten einer Person suche, logge ich mich kurz bei Xing ein. Dort kann ich alles nachlesen - und das praktische ist, dass die Leute ihre Daten selbst verwalten bzw. auf dem Laufenden halten.
Umso lustiger fand es dann, als mir gestern doch tatsächlich eine Visitenkarte in die Hand drückte. Wir lernten und bei einem Wochenendausflug kennen und der junge Mann wollte wohl Eindruck schinden. Er ist selbständig und hat sich einen ganz tollen Titel auf seine Karte drucken lassen. Naja, darauf will ich jetzt nicht näher eingehen, aber im Endeffekt kann er ja seine Berufsbezeichnugn selbst aussuchen und das Drucken ist auch nicht teuer. Wer Visitenkarten erstellen und drucken möchte, bekommt heutzutage doch schon für knappe 20 Euro eine Komplettlösung.
Naja, ich würde mir dieses Geld trotzdem sparen - denn zumindest in meiner Branche sind so gut wie alle Leute bei Xing und Co eingetragen. Geschäftspartner aus dem Ausland zwar nicht unbedingt, aber die habe ich dann halt bei Facebook als Kontakt.
Montag, 19. September 2011
Lange Fahrten zum Arbeitsplatz sind schlecht
Kaum hat die Woche begonnen, sehne ich mich auch schon wieder nach dem Wochenende. Mein Job macht mir einfach keinen Spaß. Das größte Ärgernis ist der eigentliche Weg zur Arbeit. In der heutigen Zeit verhalten wir uns doch alle wie Sklaven: Wir sitzen täglich eine Stunde im Auto oder im Zug, um überhaupt zum Arbeitsplatz zu gelangen. Mir geht es da nicht anders: Gut 65 Minuten dauert die Hinfahrt.
Ich möchte gar nicht ausrechnen, wie viele Stunden das in den vergangenen Jahren gewesen sind. Addiert man die Wartezeit im Auto zusammen, so kommt man vermutlich auf einen Zeitraum von mehreren Wochen, den man mit unnötiger Fahrerei verbracht hat. Das ist traurig und total sinnlos, zumal auch noch jede Menge Kraftstoff verbraucht wird und somit der Umwelt schadet.
Ab und zu wünsche ich mir wirklich, ich könnte einen Job von Zuhause aus machen. Immerhin könnte ich auf diesem Weg jede Menge Zeit einsparen. Der Weg zur Arbeit würde entfallen - da bliebe fast ein halber Tag mehr Zeit für mich übrig. Blöd nur, dass man Heimarbeit in meinem Job nicht machen kann. Verdammt wirklich - ich sollte mich umsehen und herausfinden, ob Umschulungen möglich sind, denn so langsam macht mir die Arbeit wirklich keinen Spaß mehr.
Ich möchte gar nicht ausrechnen, wie viele Stunden das in den vergangenen Jahren gewesen sind. Addiert man die Wartezeit im Auto zusammen, so kommt man vermutlich auf einen Zeitraum von mehreren Wochen, den man mit unnötiger Fahrerei verbracht hat. Das ist traurig und total sinnlos, zumal auch noch jede Menge Kraftstoff verbraucht wird und somit der Umwelt schadet.
Ab und zu wünsche ich mir wirklich, ich könnte einen Job von Zuhause aus machen. Immerhin könnte ich auf diesem Weg jede Menge Zeit einsparen. Der Weg zur Arbeit würde entfallen - da bliebe fast ein halber Tag mehr Zeit für mich übrig. Blöd nur, dass man Heimarbeit in meinem Job nicht machen kann. Verdammt wirklich - ich sollte mich umsehen und herausfinden, ob Umschulungen möglich sind, denn so langsam macht mir die Arbeit wirklich keinen Spaß mehr.
Samstag, 3. September 2011
Wer kann sich heutzutage noch ein neues Auto leisten?
Dieser Morgen war schon richtig anstrengend. Zusammen mit meinem Onkel ging es durch die Autohäuser der Stadt - ganz in der Hoffnung, ein gutes Neuwagen Schnäppchen zu finden. Doch leider ist dies leichter gesagt als getan. Die Nachfrage derzeit so groß, dass die Autohändler kaum Fahrzeuge auf Vorrat haben. Man muss satte Lieferzeiten in Kauf nehmen.
Weil man sein Auto extra anfertigen lassen muss, kommt es zwangsläufig zu hohen Kosten. Ich bin überrascht, wie viel Geld man heutzutage für einen Neuwagen auf den Tisch legen muss - zumal es nicht bei den bloßen Fahrzeugkosten bleibt. Je nach Händler und Hersteller kommen noch einmal gut 700 bis 1.000 Euro für die Überführung hinzu.
Bei solch hohen Kosten ist es gar nicht mehr möglich, eine Auto ohne Kredit zu kaufen. Die Autofinanzierung wird unausweichlich: Nur so befindet sich meiner Meinung nach der durchschnittle Haushalt in der Lage, einen Fahrzeugkauf zu tätigen. Doch auch hier gibt es unterschiede. Wir haben heute morgen einen kleinen Vergleich für Autofinanzierungen gemacht und die Angebote der Autohändler verglichen. Für ein- und dasselbe Automodell kann der Zinsunterschied mehr als einen ganzen Prozentpunkt betragen.
Weil man sein Auto extra anfertigen lassen muss, kommt es zwangsläufig zu hohen Kosten. Ich bin überrascht, wie viel Geld man heutzutage für einen Neuwagen auf den Tisch legen muss - zumal es nicht bei den bloßen Fahrzeugkosten bleibt. Je nach Händler und Hersteller kommen noch einmal gut 700 bis 1.000 Euro für die Überführung hinzu.
Bei solch hohen Kosten ist es gar nicht mehr möglich, eine Auto ohne Kredit zu kaufen. Die Autofinanzierung wird unausweichlich: Nur so befindet sich meiner Meinung nach der durchschnittle Haushalt in der Lage, einen Fahrzeugkauf zu tätigen. Doch auch hier gibt es unterschiede. Wir haben heute morgen einen kleinen Vergleich für Autofinanzierungen gemacht und die Angebote der Autohändler verglichen. Für ein- und dasselbe Automodell kann der Zinsunterschied mehr als einen ganzen Prozentpunkt betragen.
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