Montag, 28. Februar 2011

Würdet Ihr einen Heimjob annehmen?

Da ich mit meinem Job schon seit längerer Zeit nicht mehr besonders zufrieden bin, habe ich damit begonnen, mich auf dem Arbeitsmarkt umzusehen. Um ehrlich zu sein, habe ich noch gar nicht richtig Gas gegeben bzw. bisher nur ein wenig nebenbei gesucht. Umso überraschender ist es daher, dass ich relativ schnell ein Jobangebot erhalten habe.

Doch so wirklich freuen kann ich mich noch nicht. Das Problem besteht darin, dass ich von zu Haus aus arbeiten soll. Es geht um Heimarbeit am PC. Eigentlich ist der Job ganz gut, weil es um E-Commerce und die Abwicklung von Kundenanfragen am Computer geht. Die Bezahlung wäre mit meinem jetzigen Job vergleichbar. Dies stört mich ein wenig, da ich gerne ein paar Euro mehr verdient hätte.

Aber die größere Frage ist, ob ich zu Hause arbeiten kann. Den ganzen Tag über zu Hause zu setzen und so einen Job machen, ist bestimmt nicht leicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Familie den Beruf nicht ernst nimmt und mich dann ständig nervt. Oder sie tragen mir Aufgaben auf, obwohl ich überhaupt keine Zeit dafür habe. Jetzt bin ich total unentschlossen - und hoffe ganz nebenbei, dass mein Chef dieses Blog nicht kennt.

Montag, 14. Februar 2011

Hartz IV und trotzdem keinen Kredit

Es ist schon komisch, wie die Banken heutzutage vorgehen. Da bezieht man Hartz IV und trotzdem wird man nicht als kreditwürdig eingestuft. Weshalb? - ganz einfach: Der Gelder als der Staatskasse werden von Banken nicht als nachhaltiges Einkommen betrachtet. Folglich ist es auch nicht möglich, Kredite aufzunehmen.

Wenn man dann außerdem noch von einem negativen Eintrag in der Schufa-Auskunft betroffen ist, hat es einen so richtig erwischt. Dann wird es richtig schwer, an einen Kredit zu gelangen. Man kann sich noch so bemühen: Sobald man dem Bankberater sagt, dass man von einem negativen Schufa Eintrag betroffen ist, riegelt der sofort ab. Und wenn man die Bank ein zweites Mal betrifft, geht sofort die Sirene an.

Ich komme mir als Bürger wirklich verarscht vor. Was kann ich denn dafür, dass ich keinen Job finde? Und dann wäre da noch die Geschichte mit der Erhöhung der Hartz IV Sätze: Es ist doch wohl ein Witz, ob die Politik nun 5 Euro oder 11 Euro mehr gewährt. Am Ende macht das für mich keinen Unterschied, sind ja noch nicht einmal zwei Schachteln Zigaretten, die ich mir davon kaufen kann.

Also, falls jemand einen Tipp für mich hat bzw. mir sagen kann, wie ich trotz der negativen Schufa einen Kredit bekommen kann, dann her mit dem Tipp. Ich würde so gerne ein paar Euro als Kredit aufnehmen, damit ich mir ein Auto finanzieren kann. Denn öffentliche Verkehrsmittel sind doch einfach nichts. Da brauche ich auch keine Gutscheine für.

Dienstag, 1. Februar 2011

Will jemand einen alten Wohnwagen haben?

Zum Teil ist es regelrecht erschreckend, welche Dinge sich im Lauf eines Lebens so ansammeln können. Besonders die ältere Generation ist darin richtig gut: Es wird nichts weggeworfen, weil man es ja noch gebrauchen könnte. Mein Onkel ist auch so eine Person gewesen. Er ist kürzlich verstorben und nun sind wir damit beschäftigt, auf seinem Grundstück aufzuräumen.

Dies ist mit Sicherheit keine leichte Arbeit. Es ist wirklich der Hammer, welche Dinge dort zu finden sind. Im Garten thront beispielsweise ein Wohnwagen, der bestimmt schon 25 Jahre alt ist. Allerdings muss ich sagen, befindet sich der Wagen in einem erstaunlich guten Zustand. Er ist mit ihm stets pflegsam umgegangen, weshalb man ihn problemlos noch nutzen kann. Natürlich könnte der Komfort im Wohnwagen größer sein und womöglich würden den Bänken neue Bezüge gut tun. Doch alles in allem macht er einen guten Eindruck.

Nun ist es allerdings so, dass ich für Camping absolut nichts übrig habe. Falls jemand aus meinem Freundeskreis einen gebrauchten Wohnwagen gebrauchen kann, möge er sich bitte melden. Ich würde den Wagen sogar mit dem Auto anfahren. Hauptsache er kommt möglichst schnell weg.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Schwangerschaft: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Heute gibt es mal eine Portion Weisheiten aus dem echten Leben - wenn auch nicht aus meinem Leben. Den guten Stoff für Geschichten liefert nämlich mein Kumpel Matze, der es immer wieder schafft, voll daneben zu greifen. Erst letzte Woche hat er es mal wieder geschafft: Zwischenzeitig musste er fürchten, Vater zu werden.

Wie schon vor 10 Jahren tingelt Matze auch heute immer noch an den Wochenenden von Dorfdisco zu Dorfdisco, ganz in der Hoffnung einen Treffer zu landen. Meistens klappt das auch - sowie wie halt kürzlich. Da hat er ein nettes Mädel kennen gelernt und mit nach Hause genommen. Zwei Tage ruft sie ihn an und meint, sie sie schwanger, weil sie sich vertan hatte. Beim Blick auf den Eisprungkalender hatte sie das falsche Datum im Kopf.

Mein Kumpel hat natürlich gleich die absolute Panik bekommen, denn mit dieser Frau möchte er eigentlich kein Kind haben - aber was soll man da noch machen. Sie haben sich getroffen und es gab ein Riesen-Theater, bei dem sie sich letztlich durchgesetzt hat: Sie werde das Baby auf jeden Fall bekommen, da kann er machen was er will. Er musste sich dann mit dem Gedanken der Schwangerschaft mehr oder weniger anfreunden und rechnete zum Schluss tatsächlich damit, Vater zu werden.

Wie sich fünf Tage später herausstellte, war die Dame nicht in der Lage, die Schwangerschaftsanzeichen richtig zu deuten (war halt doch keine Frau Schröder). Einen Schwangerschaftstest hatte sie natürlich nie gemacht. Jetzt ist Matze noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Beim nächsten Mal sollte er vielleicht doch besser Kondome benutzen.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Muss das Kind wirklich Marvin heissen?

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist es derzeit so, dass alle Kinder bekommen. Eigentlich kann ich mich für diese Entwicklung nicht sonderlich begeistern, aber es ist nun einmal so. Zwar möchte ich nicht mit Kindern leben - zumindest nicht im Augenblick - aber zumindest würde ich mir dann ernsthafte Gedanken über die Namen machen.

Mir fällt auf, dass die Leute immer blödere Namen wählen. Es kommt mir glatt so vor, als wäre ein Wettkampf entbrannt, bei welchem es darum geht, wer den außergewöhnlichsten Namen gewählt hat. Auf die Kinder wird dabei wohl keine Rücksicht genommen - Hauptsache der Name ist auffällig.

Ist doch total bescheuert, soetwas zu machen. Die armen Kinder denke ich nur. Mein bester Kumpel hat seinen Sohn Marvin genannt. Ist doch schrecklich - ein klassischer deutscher Kindername wäre viel besser gewesen. Da gibt es so viele schöne Kinder Vornamen und dann bauen die Eltern solch einen Bockmist. Wirklich schade drum - vielleicht zeuge ich derzeit keine Kinder, aber bessere Namen würde ich garantiert finden.

Mittwoch, 3. November 2010

Was ist nur mit dem Geld passiert?

Eigentlich ist die Überschrift dieses Beitrags nur das halbe Thema. Eigentlich müsste ich noch die Frage nachschieben - "was mir mit dem Geld in Zukunft passieren?" Dies ist eine Frage, die sich besser mehr Leute stellen sollte. Immerhin könnte schon bald der Fall eintreten, dass unser Geld an Wert verliert.

Als Grund möchte ich die Notenbanken anführen. Gerade die USA geben richtig Gas, wenn wenn es darum geht, mehr Geld zu drucken (sie diesem Beitrag vom Handelsblatt). Die USA sind überschuldet und haben außerdem mit Export-Problemen zu kämpfen. Da bietet es sich geradezu an, die Gelddruckerei am Laufen zu lassen: Der US-Dollar wird noch mehr abgewertet, um besser verkaufen zu können.

Was die Schulden betrifft, so verlieren diese gleichzeitig an Wert. Doch den Otto-Normalverbraucher dürfte dies weniger treffen. Immerhin ist es doch so, dass die meisten amerikanischen Privathaushalte gnadenlos überschuldet sind. Gleichzeitig werde ich das Gefühl nicht los, dass sich auch in Deutschland allmählich eine solche Situaiton aufbaut. Die Leute nehmen Kredite auf und verschulden sich immer mehr. Bisher kennen viele Leute die Schuldnerberatung nur aus dem Fernsehen - doch wenn sie nicht aufpassen, müssen sie eines Tages selbst zum Schuldenberater gehen.

Freitag, 29. Oktober 2010

Wenn die Möbel beim Umzug beschädigt werden

Dass ich in der letzten Zeit nicht gebloggt habe, liegt vor allem daran, dass ich einen Umzug hinter mich bringen durfte. Inzwischen ist die ganze Sache gelaufen und ich bin wirklich froh, es hinter mir zu haben. Der Umzug war kein Zuckerschlecken und ich habe außerdem eine ganze Menge dabei gelernt. Es ist schon erstaunlich, wie viele Dinge doch schief laufen können.

Dies trifft besonders dann zu, wenn man die Hilfe anderer Leute in Anspruch nimmt. Ich hatte ein paar Kumpels darum gebten, mir zu helfen. Wie nicht anders zu erwarten war, ist mehr als die Hälfte gar nicht erst erschienen - und da waren sogar Leute dabei, denen ich geholfen hatte. Das Schlimmere ist jedoch die Umgangsweise mit fremdem Eigentum. Die Leute führen sich auf wie in der Politik: Das Eigentum anderer Leute schert keine Sau.

Unser Schlafzimmerschrank ist total zerkratzt. Wie ich die Panelle ersetzen soll, weiß ich nicht. Womöglich muss ich einen neuen Schrank kaufen. Bei allen Büro Trolleys wurden die Rollen abgerissen. Toll, jetzt gilt es passende Möbelrollen zu finden und zu kaufen. Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ein paar Dinge fehlen.

Ich kann euch wirklich nur den Tipp geben, sich beim Umzug nicht auf andere Leute zu verlassen. Eure Möbel werden es euch danken. Veilleicht dauert es dann länger, aber dafür geht nicht so viel kaputt.